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3D-Druck-Technologie: Für viele Unternehmen unverzichtbar

Seitdem im Jahr 1988 der erste 3D-Drucker zum Verkauf stand, wurden die innovativen Geräte stetig weiterentwickelt. Heute hat sich der 3D-Druck, bekannt auch unter der Bezeichnung „Additive Fertigung“, fest etabliert. Für zahlreiche Unternehmen, Ingenieur- sowie Architekturbüros, öffentliche Institutionen und selbst Privatpersonen ist er unersetzlich geworden. Die Nutzung der 3D-Drucktechnologie geht mit zahlreichen Vorteilen einher. Sie reichen von der schnellen Erstellung eines Prototyps über die Verringerung von Teil-Lieferzeiten bis zur Gerätekostenreduzierung.

Outsourcing vs. eigener 3D-Drucker

Die Anschaffung eines 3D-Druckers stellt für ein Unternehmen eine verhältnismäßige große Investition dar. Aus Kostengründen ein billiges Gerät anzuschaffen, empfiehlt sich nicht. In der Regel sind diese von minderwertiger Qualität, dies gilt insbesondere für verschiedene Komponenten im Bereich der Elektronik, Mechanik und Steuerung. Sie sind für einen reibungslosen Betrieb ebenso unersetzlich wie für ein erstklassiges Druckergebnis.

Für viele Betriebe kann es sinnvoll sein, die additive Fertigung in Form von Outsourcing in professionelle Hände zu legen. Die Beauftragung eines erfahrenen 3D Druck Dienstleisters garantiert hochqualitative Arbeiten. Für viele Betriebe ist es deutlich günstiger, Prototypen, Architekturmodelle, Designelemente und vieles mehr außer Haus anfertigen zu lassen. Ein eigener hochqualitativer 3D-Drucker rechnet sich häufig nicht.

Vorteile des 3D-Drucks

Die additive Fertigung ist eine sich schnell entwickelnde Technologie mit zahlreichen Vorteilen:

Komplexe Geometrie

Mit einem 3D-Drucker können komplexe Formen einfach hergestellt werden. Teilweise gibt es dafür kein anderes Verfahren, das dafür geeignet ist. Trotzdem geht die additive Fertigung nicht mit einem höheren Preis einher. Auf Leistung optimierte Werkstücke mit organischer oder komplexer Geometrie ziehen die gleichen Kosten nach sich wie einfachere Teile – manchmal sogar niedrigere.

Einsparung im Bereich der Anlaufkosten

Für die formgebende Fertigung, beispielsweise im Spritzverfahren, benötigt jedes einzelne Teil seine eigene Form. Der Preis für fallspezifische Werkzeuge ist hoch. Unternehmen gleichen diesen aus, indem sie große Mengen an identischen Objekten herstellen. Für den 3D-Druck werden Spezialwerkzeuge nicht benötigt, weshalb im Wesentlichen keine Anlaufkosten anfallen.

Vorteilhafte Individualität

Aufgrund der günstigeren Massenanfertigung finden wir im Handel eine Vielzahl an standardisierten Waren, beispielsweise Kleidungsstücke, vor. Der 3D-Druck sorgt jedoch auf einfache Art und Weise für Individualität: Ausschließlich das digitale 3D-Modell muss verändert werden, um ein exklusives Teil zu produzieren. So lässt sich jeder einzelne Artikel an spezifische Anforderungen anpassen, ohne dass höhere Herstellungskosten anfallen.

Vielfältige Materialien

Zu den am häufigsten verwendeten 3D-Druck-Materialien zählt Kunststoff. Darüber hinaus sind unter anderem Metalle, darunter Edelstahl und Aluminium, sowie Keramik in der additiven Fertigung weit verbreitet. Außerdem können auch Verbundwerkstoffe herangezogen werden. Zum Beispiel Holz- oder Kohlenstoffteilchen sorgen für eine  Verstärkung des Grundmaterials. Dadurch erhält man für spezielle Anwendungen Teile mit herausragenden Eigenschaften.

Wann rechnet sich ein eigener 3D-Drucker?

Die Investition in Additive-Manufacturing-Maschinen lohnt sich nur bei einer hohen Kapazitätsauslastung. Es gibt einige Maßnahmen für deren Betrieb, die die Gesamtkosten niedriger halten. Dazu gehört, eine enge Befüllung des Bauraumes mit Bauteilen. Weiterhin sollte auf eine Maximierung des Anteils von tatsächlicher Belichtungszeit an der Gesamtdurchlaufzeit geachtet werden.

Vorteilhaftes Outsourcing

Für Unternehmen ist die Auslagerung des 3D-Drucks die einfachste Methode, um schnell und unkompliziert von additiven Fertigungstechnologien zu profitieren. Weder eine hohe Anfangsinvestition noch die Einstellung von Mitarbeitern mit spezifischem Wissen über den Betrieb der 3D-Druckmaschinen sind erforderlich. Für Unternehmen, die sich für Outsourcing entscheiden, bedeutet es außerdem geringere Risiken und Preisschwankungen in der Fertigung. In diesem Fall ist es Aufgabe des Dienstleisters, für die effiziente Nutzung des 3D-Druckers zu sorgen.

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