­Von der Idee zur eigenen Website

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Jorma Bork / pixelio.de

Das Internet ist vor allem eines: eine Kommunikationsplattform. Es spielt keine Rolle, ob sich ein Verein im Internet präsentiert, ein Unternehmen, eine Institution oder eine Gruppe an den gleichen Themen interessierter Menschen. Alle wollen kommunizieren und etwas über sich oder ihre Arbeit aussagen. Eine einfache Form, diese Kommunikationsstrategie zu verfolgen, ist die Veröffentlichung der eigenen Website, die mithilfe eines Browsers abgerufen wird. Überraschenderweise ist der Browser recht dumm und kann nur das umsetzen, was ihm vorgegeben wird. Zu diesem Zweck wurde HTML – oder auch Hyper Text Markup Language – entwickelt. HTML ist eine Auszeichnungssprache Um einem Irrtum vorzubeugen: HTML ist keine Programmiersprache. HTML ist eine sogenannte „Auszeichnungssprache“, das heißt, dem Browser wird lediglich vermittelt, wie bestimmte Elemente der Website strukturiert werden. Solche Strukturen sind beispielsweise die Überschrift, der Absatz, die Tabelle, die Aufzählung, aber auch fett oder kursiv.

Das Design der Seite, hierzu gehören die Farben, Hintergrundgrafiken oder auch Schriftarten, werden über Stil-Information mitgeteilt. Bevor eine Seite umgesetzt wird, sollte zunächst die fertige Seite auf einem Blatt Papier oder in einem Grafikprogramm entworfen werden. Wichtig ist, dass eine klare Struktur entwickelt wird, auf der sich der Besucher leicht zu Recht findet und – ganz wichtig – zum Bleiben animiert. Informationen und Mehrwert sind wichtiger als eine bunte, schrille oder blinkende Seite. Ist dieser Entwurf erstellt, kann die Umsetzung mit HTML beginnen. HTML ist kein Hexenwerk Ein gewisses Maß an HTML Basis Kenntnissen ist Voraussetzung für das Erstellen der Website. Das Website-Dokument besteht im Grunde aus drei Teilen: dem „doctype“, dem Kopfbereich „head“ und dem Hauptbereich „body“. Der erste Teil sagt dem Browser, welche HTML-Version verwendet wurde und welche Befehle somit gültig sind. Im Kopfbereich werden wichtige Informationen der Website bereitgestellt, also Seitentitel, Keywords, Beschreibung der Seite, aber auch die stilistischen Informationen der Seite werden hier – entweder als externe Datei oder direkt – eingebunden.

Der Hauptbereich ist das Kernstück der Seite. Hier findet die eigentliche Auszeichnung des Dokumentes statt. Hierzu werden in HTML sogenannte „Tags“ verwendet. Ein Zeilenumbruch hat beispielsweise einen anderen „Tag“ als ein Absatz. Diese Tags sind leicht zu erlernen und die entscheidende HTML Basis der Website. Umsetzung im Editor Es ist keine kostspielige Software erforderlich, um ein HTML-Dokument zu erstellen. Dies kann prinzipiell im Standard-Editor des Rechners erfolgen. Es gibt aber viele kostenfreie Hilfsmittel, die die Arbeit ein wenig erleichtern. Ist eine klare Struktur der Website vorhanden, kann die Umsetzung mit ein wenig Geduld und angesammeltem Wissen leicht gelingen. Zur Veröffentlichung braucht es dann nur noch einen tollen Inhalt.

­Von der Idee zur eigenen Website
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1 Reaktion

  1. 4. Oktober 2016

    […] zum Beispiel ein Artikel, der darauf eingeht, was es braucht, um eine eigene Webseite zu starten. Von der Idee zur eigenen Website beschreibt auch, wie es möglich ist, mit einer interessanten Idee und wenigen Vorkenntnissen in […]

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