Start-Ups und Unternehmensgründung – wie das Internet dabei hilft

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Immer wieder hört man von ominösen Start-Ups, besonders in Zusammenhang mit dem Internet. Aber was ist das eigentlich und warum gerade im Internet? Kurzgesagt: Start-Ups sind junge Unternehmen und für das Internet entscheiden sich viele, weil es im Netz besonders einfach ist, einfach mal etwas auszuprobieren.

Die innovative Idee

Start-Ups zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie aus einer innovativen Idee heraus entstehen. Nicht selten ist der Stein des Anstoßes eine Marktlücke. Die Gründer suchen etwas, aber so richtig mag nichts ihren Anforderungen gerecht zu werden. Also versuchen sie es selbst. Da Start-Ups aus dem Nichts entstehen, haben sie oftmals keinen Erfolgsdruck im Rücken. Niemand erwartet, dass sie binnen kürzester Zeit besonders erfolgreich sind. Auch haben sie den Vorteil, dass zumeist die Gründer selbst für ihr Ziel arbeiten. Damit halten sich die Investitionen in Grenzen. Genau dafür ist das Internet wie geschaffen: Durch seine offene und freie Struktur ist jeder eingeladen, das Netz mit zu gestalten. Da ist es für „Digital Natives“ nur natürlich, ihr Glück im Internet zu suchen – denn wie kaum jemand anderes verstehen sie, was im Netz funktionieren könnte und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Besagte Ideen kommen häufig aus den Bereichen der Software-Entwicklung und der Dienstleistungen. Im Gegensatz zu Firmengründungen in der analogen Welt entfallen Anschaffungen im großen Stil, weil das, was für das Geschäft benötigt wird, bereits vorhanden ist: Computer und einen Internetanschluss.

Start-Ups genießen einen guten Ruf

Natürlich sind Start-Ups kein Selbstzweck. Mittelfristig wollen die zumeist jungen Unternehmer natürlich von ihrer Idee leben. Aber dabei kommen sie schnell an Hilfe. Denn auch größere Unternehmen sind an Start-Ups interessiert. Denn obwohl Konzerne oftmals das Risiko scheuen, etwas komplett Neues auszuprobieren oder Vorhandenes neu zu bedenken, sind sie neuen Konzepten gegenüber häufig aufgeschlossen und investieren in die jungen Unternehmen, um ihnen zu helfen. Die Idee dahinter ist, dass das Risiko weiterhin vor allem beim Start-Up liegt, man im Erfolgsfall aber als Investor auch etwas davon hat. Nicht zuletzt lassen große Firmen immer die Möglichkeit offen, das Start-Up zu übernehmen und in die eigenen Strukturen zu integrieren. Auf diese Weise geht man Entwicklungskosten aus dem Weg, kann aber dennoch unterstützend eingreifen – also ein Gewinn für alle.

Das A und O: Gefunden werden

Immerhin gibt es eine Sache, die sich nicht wirklich von klassischen Angeboten unterscheidet: Man muss Interessenten finden, weil andernfalls nützt auch die innovativste Idee nichts. Ein guter Anfang ist dabei schon mal eine professionelle Website. Sie soll den ersten Eindruck vermitteln, Kunden und potenziellen Investoren den Eindruck vermitteln, dass sie hier genau richtig aufgehoben sind. Deshalb ist es wichtig, dass das Design ansprechend ist und auf allen Plattformen vernünftig nutzbar ist. Das ist keinesfalls eine triviale Aufgabe, aber mit dem Homepage Baukasten von Wix binnen kürzester Zeit erledigt. Immerhin ist nicht jedes Start-Up für Web-Design zuständig, entsprechend fehlt oftmals die Expertise, oder die Ressourcen, um auf die Schnelle eine anständige Präsenz auf die Beine zu stellen. Bei Wix handelt es sich um eine Lösung, bei der man im Grunde nur die Texte und Bilder selbst beisteuern muss – und selbst was Bilder angeht, kann Wix mit seiner umfangreichen Datenbank aushelfen. Diese Bilder stehen jedem Nutzer zur Verfügung und können zur Illustration genutzt werden.

Alles Weitere wie das Design, die Optimierung für mobile Geräte und so weiter übernimmt der Anbieter im Hintergrund. Umfangreiche SEO-Maßnahmen sorgen zudem dafür, dass die neue Seite schnell in den Index aufgenommen wird und bei den gewünschten und relevanten Schlüsselwörtern gut gelistet wird – ein wichtiger Baustein auf dem Weg auf die Erfolgsspur.

Ein paar Grundkenntnisse zum Thema SEO sind dennoch von Vorteil. Denn bei allen cleveren Tools, so weiß der Editor dennoch nicht, wie der Text strukturiert ist. Dinge wie Überschriften sollten als solche gekennzeichnet werden. Auch die Meta-Description muss manuell gesetzt werden. Mit dem Quellcode muss man zwar nicht direkt arbeiten, aber getan werden muss es schon.

Zumindest was die Formatierung angeht, beispielsweise die Kennzeichnung der Überschrift, ist der Editor sehr benutzerfreundlich und erinnert an bekannte Programme wie Word. Es ist sogar möglich, Rich-Text einzufügen, wo die Headlines schon als solche markiert sind. Dies ist ein praktisches Feature, wenn Texte im Word-Format von einem externen Dienstleister geliefert werden, wie das in der Praxis häufig der Fall ist (vorausgesetzt, der Texter weiß um die Notwendigkeit der Formatierung).

Unterschied zwischen Unternehmensgründung und Start-Up

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen der Neugründung eines Unternehmens und einem Start-Up? Ja, den gibt es. Nicht unbedingt im buchstäblichen Sinne, aber darin, wie sich die Begriffe mittlerweile etabliert haben. Eine Unternehmensgründung bezeichnet dabei ganz banal ein neues Unternehmen. Dabei kann es sich aber auch um eine Tochter eines vorhandenen handeln, das bestimmt der Begriff nicht.

Im Gegensatz dazu ist ein Start-Up ein Unternehmen, das „aus dem Nichts“ auftaucht – üblicherweise mit kaum Startkapital, vermeintlich seltsamen Rechtsformen (UG, Ltd. Oder GbR sind nicht ungewöhnlich). Des Weiteren sieht man häufig, dass die Geschäftsführer fleißig mitwirken und zwar nicht nur bei der Verwaltung, sondern auch bei der Umsetzung. Das liegt vor allem daran, dass sich das Start-Up selten Angestellte leisten kann. Aus diesen bescheidenen Verhältnissen ergeben sich Herausforderungen, die aber gleichzeitig das Konstrukt interessant und innovativ machen. Der wohl größte Pluspunkt eines Start-Ups ist seine hohe Flexibilität. Es muss nicht darauf geachtet werden, dass längst überholte Strukturen eingehalten werden, denn der Kundenstamm ist noch übersichtlich und vor allem arbeiten die Gesellschafter selbst und sind niemandem gegenüber eine Rechenschaft schuldig. Das bedeutet, dass individuelle Angebote, die auf den Kunden zugeschnitten sind, keine Seltenheit sind.

Wenn das Start-Up keines mehr ist

Der Idealfall eines Start-Ups geht in eine von zwei Richtungen: Entweder es lässt sich kaufen und wird Teil eines anderen Unternehmens oder es wächst selbst zu einem „richtigen“ Unternehmen heran. Das Schöne daran ist, dass es die Gründer selbst in der Hand haben, welche Richtung sie einschlagen wollen.

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