Web-basierte Videokonferenzen in der Cloud

Die Welt wird ein Dorf

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Videokommunikation ist einer Basispfeiler der virtuellen Infrastruktur der Zukunft und der Video Conferencing Markt entwickelt sich derzeit rasant: wo, wann und von wem Videokonferenzen genutzt werden ist kaum mehr einzugrenzen. Vom Webinar mit 100+ Teilnehmern bis zum privaten Workshop oder einem virtuell-übertragenen Gemeindemeeting – alles ist möglich.

Einer der begrenzenden Faktoren in der Beliebtheit von Video Conferencing-Dienstleistern scheint der oft langwierige und äußerst Nerven aufreibende Update- und Download-prozess vor jedem virtuellen Meeting zu sein.

Was ist der Unterschied zu herkömmlichen Lösungen?

Web-basierte Video Conferencing Technologie macht Updates überflüssig

Laut SearchUnifiedCommunications und dem IDC Analysten Rich Costello ist einerseits die Zunahme von innovativen, barrierefreieren cloud-basierten Video Conferencing Anbietern, wie etwa dozeo, aus dem württembergischen Fellbach bei Stuttgart, ein Faktor, der das Interesse von Unternehmen wie Privatkunden anregt.

Cloud-basierte Services senken die Initialkosten und verringern die Hemmschwelle auch wichtige Kunden einfach und schnell virtuell zu einem Meeting einzuladen, da nun endlich der langwierige und ungeliebte Setup-, Update- und Downloadprozess entfällt.

Allerdings nicht nur, weil eine Verschiebung in der Firmenkultur hin zu mehr Remote Arbeit stattfindet und Video Conferencing mehr und mehr als die realistischere und nachhaltigere Alternative zu Reisekosten, weiten Anreisewegen und unnötigem Zeit und Co2-Verbrauch gilt, sondern weil die Technologien für ein smootheres Video Conferencing Erlebnis nun vorhanden sind.

Dazu kommt, dass es sozial immer akzeptabler wird eine Konferenz oder ein Seminar online durchzuführen und aufgrund der Zeitersparnis meist nicht nur von Mitarbeiterseite begrüßt wird.

Warum web-basiert?

Web-basierte Video Conferencing Lösungen machen den von Webex, Skype, und GoogleHangouts nur allzu bekannten Download-, Update- und Setup-Wahnsinn überflüssig. Web-basierte Software muss nicht vor der ersten Videokonferenz auf dem eigenen PC oder Notebook installiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden – das ist sie automatisch. Diese nutzerfreundlicheren Video Conferencing Services laufen über die Cloud, etwaige Updates finden also ganz ohne Zutun der User in der Cloud statt.

Hier noch einmal die wichtigsten Punkte für Sie:

  • Produktivitätszuwachs gegenüber herkömmlichen Lösungen
  • Erhöhte Nutzerfreundlichkeit
  • Barrierefreier Zugang
  • Oft nur ein Click ins Meeting
  • Keine Updates auf der User-Seite
  • Zeitersparnis
  • Mehr Service
  • Einfacher ‚Gäste’ in ein virtuelles Meeting einladen
  • Weniger Stolpersteine
  • Flüssigere Meetings
  • Digitaler Alltag wird stressfreier

Was bringt die Zukunft? Das Thema WebRTC, ein neuer Standard für Echtzeitkommunikation, nimmt rapide an Fahrt auf und wird von innovativeren Anbietern bereits implementiert oder beta-getestet. Mark Egert, COO von dozeo, hierzu: ‚Wir sehen WebRTC als eine der Technologien, die nicht nur Videokonferenzen, sondern das Internet grundlegend ändern kann.’

Der WebRTC-Standard soll allerdings erst 2014 ratifiziert werden – es ist daher noch unklar ob das Potential der Technologie den Usern von heute noch im laufenden Jahr zu Gute kommt.

Fazit

Es lohnt sich daher nicht nur für die Nerven von Mitarbeitern und potentiellen Kunden, sondern auch für jeden profit- & produktivätsorientierten Chef schon jetzt vorauszudenken und auf einen passenden web-basierten Videokonferenzdienst umzusteigen. 

Web-basierte Videokonferenzen in der Cloud
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2 Antworten

  1. Manuela sagt:

    Da geb ich dir vollkommen Recht! Web-basierte Videokonferenzen sind allein schon für Webinare praktisch, da man nicht davon ausgehen kann, dass jeder potentielle Teilnehmer die nötige Software dafür installiert hat.

  2. Jack sagt:

    Netter Artikel … kenne für professionelle Videokonferenzen nur die übelst teuren Angebote. Ist ja aber irgendwie klar das alles in die Cloud abwandert.

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