Gastartikel – Druckertypen im Vergleich

Multifunktions-Drucker

Drucker

In der heutigen Zeit sind drei verschiedene Druckertypen verbreitet. Es handelt sich um Laserdrucker, Tintenstrahldrucker und Fotodrucker. Weil es hier Unterscheide zwischen den einzelnen Modellen gibt, sollte man sich vorher überlegen, was und auf welchem Papier gedruckt werden soll.

Für welchen Einsatz eignet sich welches Modell am besten und wo liegen die offensichtliche Stärken und Schwächen?

Laserdrucker

Die gute Nachricht lautet, Laserdrucker sind enorm leistungsfähig, weil sie in hoher Geschwindigkeit drucken können. Für das Drucken von Text sind sie sehr gut geeignet. Jede Person, die viel druckt, kann froh über einen Laserdrucker sein. Deswegen ist dieser auch gut für den beruflichen Alltag geeignet und befindet sich oft direkt an einem Arbeitsplatz.

Wenn an einem einzigen Tag mehr als 100 Seiten gedruckt werden müssen, ist dies mit einem Laserdrucker zu relativ geringen Druckkosten möglich. Lediglich eine gewisse Aufwärmphase muss dafür in Kauf genommen werden. Dafür kann es sein, dass die Anschaffungskosten für den Drucker im Vergleich beispielsweise zu einem Tintenstrahldrucker höher sind.

Weniger gut können mit Laserdruckern Grafiken und Bilder gedruckt werden. Für diese und auch explizit für Fotos ist die Druckqualität im Durchschnitt eher mittelmäßig. Obwohl Laserdrucker nicht jedes Material bedrucken können, sind die Druckergebnisse sehr resistent gegenüber Licht und Wasser.

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker sind quasi Multitalente und Alleskönner im Druckbereich. Gedruckt werden sowohl Bilder als auch Texte in guter Qualität. Der Energieverbrauch ist oft eher gering. Eine Aufwärmphase für den Druck wird nicht benötigt.

Für den Massendruck sind Tintenstrahldrucker eher weniger geeignet, da die Geschwindigkeit langsamer als die der Laserdrucker ist. Sie sind deshalb in der Regel günstig für Privatpersonen oder kleinere Unternehmen. Zudem kann die ohnehin nicht immer kostengünstige Tinte an den Druckköpfen schnell eintrocknen. Das ist nicht nur wegen der aufwändigen Reinigung unschön, sondern auch weil eine Patrone mit Qualität oft mehr kostet, als der eigentliche Drucker.

Dafür belastet ein Tintenstrahldrucker nicht die Raumluft, wie es beim Tonerstaub der Laserdrucker oft der Fall ist. Es ist außerdem möglich, nicht nur Papier, sondern auch Baumwolle oder beschichtete Textilien und Tücher zu bedrucken. Der Fotodruck mit diesen Geräten geschieht generell recht gut und liefert vor allem bezogen auf die Farbwiedergabe gute bis sehr gute Ergebnisse.

Fotodrucker

Dank Fotodrucker muss man nicht lange auf Abzüge warten. Von der Bauweise sind sie relativ klein und kompakt und deshalb äußerst flexibel, weil einige dieser Drucker mit Akku betrieben werden und deshalb nicht an einen Steckdosenanschluss für die Benutzung gebunden sind.

Ein immenser Vorteil ist, dass viele dieser Modelle einen Einschub für Speicherkarten besitzen. Deshalb müssen die Fotos nicht zwangsläufig über den PC gedruckt werden, sondern werden direkt per Speicherkarte und Fotodrucker zu Papier gebracht. Der größte Vorteil kann allerdings auch zum Nachteil werden. So gestochen scharf die Fotoqualität ist, kann man Fotodrucker schlecht für den Textdruck verwenden. Das liegt einerseits an den eher kleinen Formaten und andererseits daran, dass die Textqualität unschöne Ränder aufweisen kann.

Fazit

Jeder der Drucker ist für eine spezielle Funktion am besten geeignet. Während ein Laserdrucker das Drucken großer Textmengen bewältigt, können die vielseitigen Tintenstrahldrucker auf verschiedenen Materialien, unterschiedliche Text- und Bilddruckfunktionen erfüllen. Fotodrucker sind Spezialist in gestochen scharfem Fotodruck, bei dem die Fotos schnell zur Verfügung stehen. Weil sich sowohl die Anschaffungs-, als auch die Betriebskosten dieser drei Druckertypen voneinander unterscheiden, muss die Entscheidung wohlüberlegt sein. Eine Lösung könnten Multifunktionsdrucker sein, die mehrere Funktionen vereinen. Wer beispielsweise nur Textdruck erledigen möchte, erhält mit einem Monochrom-Laserdrucker perfekte Ausdrucke in Schwarz und mit sehr hoher Druckgeschwindigkeit.

Katja Freitag ist Mitarbeiterin der Redaktion von Flyerpilot. Diese Online Druckerei stellt Printprodukte hochwertiger Qualität für Unternehmen, und Selbstständige her, die zu Marketingzwecken genutzt werden können.

Gastartikel – Druckertypen im Vergleich
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3 Antworten

  1. Fabian sagt:

    Hallo,

    was ich empfehlen kann sind Drucker, die selber nachfüllbar sind. Oft sind es eben die erheblichen(!) Drucknebenkosten in Form von Druckerpatronen, die das Drucken teuer machen. Ich besitze für meinen Epson R2880 Nachfüllpatronen, und kaufe mir No-Name-Tinte, die komplett identisch mit der Originaltinte ist.
    Wie das Nachfüllen geht sieht man hier:
    http://www.winkler-fotodesign.de/shop/images/FDW_Refillpatronen.pdf

    Arbeite damit schon mehrer Jahre und bin sehr zufreiden damit!

  2. dan sagt:

    Tatsächlich kostet ein Liter Druckertinte so viel wie 1500 €.

    Laserdrucker werden eine tolle Alternative. Sie sind flexibel, leistungsfähig und perfekt zum Verwendung im Büro. Fotos, Webseiten oder PDF-Dateien lassen sich direkt von einem mobilen Gerät aus drucken. Die Kosten sind auch niedrig.
    Mehr infos hier: http://besteonlinedruckerei.de/die-vorteile-des-laserdruckers
    Wir verkaufen nichts, nur Informationen angeben!

  1. 20. Dezember 2013

    […] Dementsprechend ist es beispielsweise möglich, sich für einen Kartendrucker zu entscheiden, der nur Schwarz-Weiß druckt. Bei anderen Modellen ist es möglich, umfangreiche Bilder und farbige Motive zu drucken, um die […]

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