Sicherheit beim Online Dating

Quelle: pixabay.com

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Ist es heutzutage nicht schon schwer genug, einen Partner fürs Leben zu finden? Dank unzähliger Kontaktbörsen im Netz sollte man meinen, dass es eigentlich einfacher geworden sei, schließlich nutzen 8 Millionen User in Deutschland monatlich verschiedenste Dating-Portale und 30% aller Beziehungen entstehen online.

Man kann im Netz auf der Suche nach seinem Traumprinzen oder seiner Traumfrau sein, nur ein schnelles Abenteuer im Blick haben oder aber auf einen Seitensprung aus sein, die Sicherheit sollte aber immer an erster Stelle stehen, denn die Angst vor unseriösen Portalen wächst immer mehr. Doch wie kann man sich und seine Privatsphäre schützen?

Der „Bundesverband Digitale Wirtschaft“ (BVDW) hat den S.P.I.N.-Kodex erarbeitet. Es handelt sich hierbei um Regeln, an die die einzelnen Anbieter sich halten sollten, um dem Kunden den höchstmöglichen Schutz der Privatsphäre und vor allem vor Betrügern zu bieten.

Der Index beinhaltet unter Anderem ein volles Kündigungsrecht mit einer Frist von 7 Tagen, leicht verständliche Informationen über den jeweiligen Anbieter und Vertrauen, Transparenz und Sicherheit als oberstes Gebot. Zudem werden Vertragsabschlüsse nur dann wirksam, wenn das Einverständnis des Nutzers vorhanden ist. Wer die Regeln nicht befolgt, hat mit Strafen zu rechnen, natürlich alles zum Schutz des Verbrauchers.

Es ist ja schön und beruhigend zu wissen, dass die einzelnen Anbieter immer mehr darum bemüht sind, dem Kunden die höchste Sicherheit zu bieten, doch was für andere Gefahren gibt es sonst beim Dating im Netz?

Hat man erst mal einen seriösen Anbieter gefunden (ist kein Impressum, Datenschutzbestimmungen oder auch die Kosten des Services klar beschrieben, sollte man lieber eine andere Plattform suchen), sollte man sich vor sogenannten Cyber-Betrügern in Acht nehmen. Wer also selbst nach endlos vielen Mails und anderen Liebesbotschaften seinen vermeintlichen Traumprinzen noch nicht persönlich kennt, sollte hellhörig werden, wenn er auf einmal nach Geld für seine kranke Mutter fragt.

Oder aber nach einem ersten Treffen mit Erpressung z.B. durch Aufnahmen beim Liebesspiel droht. Es muss natürlich nicht immer gleich so weit kommen, man sollte jedoch nicht jedem gleich blind vertrauen und alles in Ruhe angehen lassen.

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