Netzwerkschrank: Ordnung für die IT und optimierte Bauweise

Theoretisch braucht es für einen Server nicht unbedingt eine spezielle Ausstattung. Eigentlich reicht ein ganz normaler Desktop-PC. Man verwendet dennoch spezielle Bauformen und zum Teil auch andere Hardware. Ersteres, um die Rechentechnik platzsparend zu verstauen, letzteres, um gewisse Anforderungen zu erfüllen, die mit einem Server einhergehen.

Netzwerkschrank

Netzwerkschrank – All-In-One-Lösung

Üblicherweise werden Netzwerkschränke vor allem in größeren Bauformen in Rechenzentren verwendet, aber auch für eine kleinere IT kann so ein Gebilde nützlich sein. Ein Serverschrank kann, wie der Name schon sagt, Server beheimaten. Allerdings kann man hierfür normalerweise keine normalen PC-Gehäuse verwenden, sondern spezielle Server-Gehäuse.

Die Schränke kommen in verschiedenen Größen, am wichtigsten ist aber die Höhe. Diese wird in Höheneinheiten (HE) angegeben, wobei eine HE 4,445 Zentimetern entspricht. Ein Servergehäuse kann je nach Ausstattung auch mehrere Höheneinheiten für sich beanspruchen, auch das sollte bei der Planung beachtet werden. Weitere Informationen gibt es in diesem Guide.

Vorteile liegen auf der Hand

Netzwerkschränke sind vor allem in Rechenzentren zu finden, weil sie viele Vorteile vereinen, die dort benötigt werden oder erwünscht sind. So kann man auf engem Raum platzsparend viele Server unterbringen, muss sich nicht um eine umfangreiche Verkabelung kümmern und im Falle von Wartungsarbeiten sind alle Geräte schnell zu erreichen und zu warten. Muss beispielsweise eine Festplatte ausgetauscht werden, genügt es, den Server remote herunterzufahren, aus dem Schrank zu nehmen und die Festplatte zu tauschen.

Außerdem kann man auf eine einheitliche Schnittstelle für Netzwerk und Strom zurückgreifen. Die Schränke sind sogar darauf vorbereitet, dass Redundanzen gefordert werden. So können mehrere Netzteile an einem Server angeschlossen werden oder mehrere Netzwerkkabel – so ist man für so gut wie alle Eventualitäten gerüstet, womit sich Systeme aufbauen lassen, die eine hohe Verfügbarkeit aufweisen.

Tür zu – für mehr Schutz

Server hosten nicht selten sensible Daten. Da möchte man vermeiden, dass unberechtigte Personen Zugang erhalten. Allerdings sollte bei der Wahl der Tür auch die Wärmeentwicklung beachtet werden. Denn obwohl es bei Servern auf die Lautstärke nicht so ankommt wie bei einem Desktop-PC, mit anderen Worten: Die Lüfter können permanent mit voller Leistung laufen, sollte dennoch für eine gute Zirkulation gesorgt werden. Da kann es passieren, dass man bei der Materialwahl bestimmte Kompromisse eingehen sollte. Zum Glück ist man bei der Anschaffung eines Serverschranks nicht auf sich allein gestellt, denn professionelle Verkäufer bieten auch eine Beratung an, sodass die Vor- und Nachteile erläutert werden und gemeinsam die am besten passende Lösung gefunden werden kann.

Netzwerkschrank: Ordnung für die IT und optimierte Bauweise
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