4 Dinge, die sich mit dem Smartphone komplett verändert haben

Die Erfindung des Smartphones hat das Leben von heute maßgeblich beeinflusst. Kaum eine Person kommt ohne ihren persönlichen tragbaren Minicomputer aus. Während manche Augenblicke gleich blieben, veränderte das Smartphone gewisse Dinge komplett. Der nachfolgende Artikel beleuchtet vier Dinge, welche das Smartphone bis heute komplett verändert hat.

Wir möchten mit folgendem Artikel übrigens keine Debatte lostreten, ob das Smartphone gut oder schlecht ist. Hier überwiegt ersteres wohl deutlich. Doch möchten wir zu einem Austausch darüber beitragen, wie wir die Veränderungen einordnen können.

Dauerhaft online, dauerhaft verfügbar

Mit dem ersten Handy kam eine Revolution in der Telekommunikation. Dank der mobilen Telefone waren die Besitzer jederzeit verfügbar. Mit der Erfindung des Smartphones veränderte sich das Nutzerverhalten deutlich. Telefonie, SMS und Internetzugang in Kombination sorgen dafür, dass jeder Besitzer nie mehr nicht erreichbar ist. Die dauerhafte Verknüpfung sorgt dafür, dass wir inzwischen nicht mehr ohne das kleine Gerät auskommen. Während der Arbeitszeiten sind wir laufend für unsere Kollegen erreichbar. Am Feierabend verbringen wir gemeinsame Zeit mit Freunden und Verwandten dank der praktischen Verbindung. Eine klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Feierabend sowie ein eigenes Abschalten ist für viele inzwischen undenkbar geworden. Wir sind nicht nur jederzeit online. Auch sind wir dauerhaft, immer und überall verfügbar. Dem Gehirn fehlen die Ruhepausen, welche es zum Abschalten benötigt. Die Reizüberflutung sorgt letztendlich dafür, dass Erschöpfungszustände und negative Auswirkungen auf den eigenen Schlaf eintreten. Als Folge können Probleme mit der Gesundheit auftreten, welche nur durch eine eingehende Behandlung wieder behoben werden können.

Fehlende face-to-face-Kommunikation

Gespräche finden standardmäßig im direkten Verhältnis statt. Durch Smartphones sind wir es inzwischen gewöhnt, die sogenannte face-to-face-Kommunikation zu vermeiden und den gewünschten Personen einfach einen Text zu schreiben. Dennoch setzt die face-to-face-Kommunikation ein gewisses Maß an Höflichkeit und Respekt voraus. Das Smartphone verleitet häufig ungewohnt zu „Fehlhandlungen“. Beispielsweise wird zu oft in unpassenden Situationen auf das kleine Gerät geschaut und dem Gesprächspartner keine Aufmerksamkeit geschenkt. Dieses Phänomen ist mittlerweile dermaßen weit verbreitet, dass es den Spitznamen „Phubbing“ bekam. Phubbing tritt Studien zufolge häufig in Liebesbeziehungen auf. Hierbei ziehen viele Personen ihr Smartphone dem Partner vor, worunter die Beziehung maßgeblich leidet. Eine weniger positive Veränderung durch das Smartphone.

Die Gaming Welt

Wir müssen ehrlich sein: Wer spielt heute noch wirklich regelmäßig PlayStation oder Wii? Es sind die Online Spiele. Es sind die Mini Spiele, die im AppStore schlummern. Große Gaming Seiten wie 1001 Spiele, ghost-slider.com oder Miniclip tun sich immer schwerer, sich am Markt zu etablieren. Früher hat eben jeder am Computer gespielt. Auch da gab es unzählige werbefinanzierte und damit kostenfreie Spiele für jedermann.

Nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen

Doch auch gesundheitlich verändert das Handy. Vor allem eine übermäßige Benutzung des eigenen Smartphones führt häufig dazu, dass gesundheitliche Schäden auftreten. Das Dauer-Scrollen ruft zum Beispiel den sogenannten Handydaumen hervor und kann ebenso dank des dauerhaft gesenkten Kopfes zu einem steifen Nacken führen. Im Straßenverkehr kann die Benutzung des eigenen Smartphones sowohl für Fahrer wie Fußgänger zu einer regelrechten Gefahr werden. Dabei wird das Smartphone nicht nur zum Telefonieren verwendet. Viele Nutzer schreiben, lesen und tippen aktiv Nachrichten auf ihrem Smartphone, sodass sie sich selbst in Gefahr begeben. Eine Besserung dieses Zustands ist nicht in Sicht, wodurch im Straßenverkehr deutlich mehr auf andere geachtet werden muss.

Ran an die Steckdose

Die erhöhte Benutzung des eigenen Smartphones sorgt dafür, dass wir das Gerät häufiger aufladen müssen. Somit sind wir maßgeblich an eine Stromzufuhr gebunden. Zeigt das Smartphone einen niedrigen Akkustand an, bewegen sich viele Personen sofort an die nächste Steckdose. Ist keine zur Hand, helfen sie sich mit einer Power Bank für unterwegs. Hierbei sorgt nicht nur das Nutzerverhalten für einen erhöhten Strombedarf. Mobile Daten, welche für die dauerhafte verfügbare Verbindung benötigt werden, gelten zudem als wahrer Akkufresser. Da wir nur selten auf mobile Daten verzichten wollen, nehmen wir einen Akkuschwund und den erhöhten Strombedarf gerne in Kauf.

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