5 Tipps für ein energiesparendes Beleuchtungskonzept

Wer Energie sparen möchte, muss nicht „ausschalten“, sondern „umschalten“. Ein energieeffizientes Beleuchtungskonzept ist in der Umsetzung zudem oftmals weniger kompliziert als angenommen. Um erfolgreich Energie zu sparen, sollten Sie allerdings ein paar Dinge beachten. Im Folgenden finden Sie deshalb fünf Tipps für ein energieeffizientes Beleuchtungskonzept.

Tipp 1: Verwenden Sie energieeffiziente Lichtquellen

Wenn Sie ein energiesparendes Beleuchtungskonzept verfolgen möchten, sollten Sie sich zunächst für energieeffiziente Leuchtmittel entscheiden. Diese umfassen beispielsweise LEDs, Energiesparlampen oder Leuchtstofflampen.

LED steht dabei für Licht-emittierende Diode und bezeichnet winzige Leuchtdioden, die Strom direkt in Licht umwandeln. Sie punkten mit einer langen Lebensdauer, einer hohen Lichtqualität sowie einem sparsamen Stromverbrauch. LEDs, wie beispielsweise LED Röhren, lassen sich sowohl als Hauptlichtquelle wie auch als Einbauleuchten in Wänden, Böden oder Möbeln verwenden.
Energiesparlampen, auch Kompaktleuchtstofflampen genannt, eignen sich des Weiteren für kleinere Leuchten. Es gibt sie mit ausgezeichnetem Startverhalten, in sehr warmen Lichtfarben sowie mit einer verbesserten Schalthäufigkeit.
Leuchtstofflampen besitzen letztendlich den Vorteil einer hohen Lichtausbeute, einer guten Farbwiedergabe sowie einer langen Lebensdauer. Mit einem entsprechenden Vorschaltgerät lassen sich Lebensdauer, Lichtqualität und Energieeffizienz außerdem weiter verbessern.

Tipp 2: Achten Sie auf elektronische Vorschaltgeräte

Mit moderner Elektronik können Sie eine Menge Energie einsparen. Indem Sie auf elektronische Vorschaltgeräte, kurz EVG, achten, optimieren Sie etwa den Betrieb von Leuchtstofflampen. Wenn Sie Niedrigvolt-Halogenlampen verwenden, eignen sich des Weiteren elektronische Transformatoren, die rund zwei Drittel weniger Strom als herkömmliche Trafos verbrauchen. LEDs arbeiten zudem mit LED-Treibern.

Tipp 3: Vermeiden Sie eine durchgängige Festbeleuchtung

Nutzen Sie Beleuchtung nur dort, wo Sie sie brauchen und nur dann, wenn Sie sie brauchen. Vermeiden Sie es, eine durchgängige Festbeleuchtung einzurichten, die auch dann Licht spendet, wenn Sie es überhaupt nicht brauchen. Oftmals ist es effektiver, die Beleuchtungsstärke selektiv zu wählen.
In Räumen oder Bereiche, die Sie selten oder jeweils nur kurzzeitig nutzen, können Sie auch Bewegungsmelder installieren. Sobald Sie das definierte Areal betreten, schalten sich die Sensoren automatisch an und spenden Licht. Verlassen Sie den Bereich, schalten sie sich automatisch wieder ab und sparen auf diese Weise Licht und somit Stromkosten.
Dieses Vorgehen eignet sich übrigens auch in Kombination mit einer LED-Beleuchtung für Unternehmen. Insbesondere im Eingangsbereich, auf dem Flur oder bei der Wegbeleuchtung lässt sich auf diese Weise Energie einsparen.

Tipp 4: Sorgen Sie für eine gute Lichtreflexion

Um einen Raum optimal auszuleuchten, sollten Sie neben der Wahl der Lichtquelle auch auf die Umgebung achten. Helle Farben reflektieren Licht beispielsweise besser als dunkle. Es kann sich daher lohnen, wenn Sie Wände und Decken in einer hellen Farbe streichen. Durch die verbesserte Reflexion des Lichtes wird der Raum heller ausgeleuchtet, sodass Sie oftmals eine Lichtquelle mit geringerer Leistungsaufnahme verwenden können.

Tipp 5: Setzen Sie auf modernes Lichtmanagement

Durch die Verwendung eines modernen Lichtmanagements können Sie zuhause maximal Energie sparen. Gleichzeitig steigern Sie den Lichtkomfort und vereinfachen die Steuerung der verschiedenen Lichtquellen. Das Spektrum erstreckt sich von einfachen Bewegungsmeldern bis hin zur digitalen und stufenlosen Lichtsteuerung.
Während Bewegungsmelder die Lichtnutzung optimieren, indem Sie die Beleuchtung nur dort anschalten, wo sie gebraucht wird, erlaubt eine digitale Lichtsteuerung etwa die Einbindung einer Tageslichtnutzung. Zusätzlich lässt sich eine solche Lichtsteuerung in ein sogenanntes BUS-System, kurz für Binary Unit System, einbinden.
Bewegungsmelder ermöglichen bereits eine Präsenzkontrolle, die bis zu 50 Prozent der benötigten Energie einsparen kann. Mit jedem weiteren Schritt, den Sie in Richtung eines modernen Lichtmanagements gehen, erhöhen Sie die Effizient der Leuchtmittel und den Komfort bei ihrer Verwendung.

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