Aus der Ferne im Team arbeiten, wie geht das?

Die Teamarbeit aus der Ferne ist 2020 aufgrund der Corona-Pandemie zu einem wichtigen Thema geworden. Viele werden sicherlich schon vorher Berührungen damit gehabt haben, für einige ist das Kapitel hingegen neu. Es ist natürlich ein Teil vom Homeoffice, das ebenfalls aufgrund von Corona eine große Rolle spielt. Doch wie funktioniert Teamarbeit aus der Ferne überhaupt?

Fakt ist, dass Dokumente, Texte, Präsentationen usw. auch im Homeoffice bearbeitet werden wollen. Den zu tätigenden Aufgaben ist es nämlich egal, ob der Chef die Mitarbeiter nach Hause schickt beziehungsweise ob es eine Pandemie gibt. In den meisten Fällen ist es außerdem so, dass mehrere Menschen an so einem Projekt arbeiten. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Dokument von fünf Personen in die Hand genommen und bearbeitet werden muss. Es kann aber auch sein, dass ein Webdokument im sogenannten JSON-Format zu erstellen und anschließend mit einem Kollegen zu teilen ist. Diese Aufgabe lässt sich beispielsweise mit Jupyter Notebook erledigen. Hierbei handelt es sich um eine Client-Server-Anwendung, die 2015 auf den Markt kam.

Das Problem früher war, dass die Teamarbeit in dieser Form fehleranfällig und komplex war. Beim reinen E-Mail-Verkehr bestand zum Beispiel die Gefahr, dass die Beteiligten den Durchblick verloren haben und irgendwann gar nicht mehr wussten, welches Dokument eigentlich aktuell ist. In den letzten Jahren hat es sich zum Glück stark verbessert und weiterentwickelt, man muss sich nur richtig ausstatten.

Das A und O sind passende Programme und Online-Dienste

Wenn es um Teamarbeit aus der Ferne geht, dann ist die Verwendung von entsprechenden Anwendungen beziehungsweise Online-Diensten die wichtigste Basis. Das wissen auch Entwickler und Unternehmen, die aus diesem Grund Lösungen auf den Markt gebracht haben. Alle haben das Ziel, dass gemeinsam an Dokumenten usw. gearbeitet werden kann. Der Grundbaustein ist demnach immer gleich, nur bei der Ausführung gibt es Unterschiede. Die verschiedenen Anwendungen schauen zum Beispiel anders aus und konzentrieren sich auf andere Aufgaben. Der Funktionsumfang ist somit ein entscheidender Punkt, ob eine Anwendung die eigenen Anforderungen erfüllen kann oder nicht.

Passende Lösungen kommen von den unterschiedlichsten Herstellern. Darunter sind auch große Konzerne wie Microsoft und Google. Ein paar dieser Tools sehen folgendermaßen aus:

Microsoft OneDrive: Hierbei handelt es sich um einen Online-Speicher beziehungsweise um eine Cloud, die sich perfekt für den Upload von Daten eignet. Auf diese kann anschließend von überall zugegriffen werden. Man kann außerdem festlegen, welche Personen auf welche Dokumente Zugriff bekommen sollen.

Google Workspace: Vielen wird die Lösung des Herstellers unter dem Namen Google G Suite bekannt sein. Das war nämlich der vorherige Name, der am Inhalt aber nur wenig geändert hat. Im Mittelpunkt steht eine vollständige Office-Umgebung auf Cloud-Basis. Ein Vorteil ist der Funktionsumfang, der nicht nur die Bearbeitung von Dokumenten ermöglicht. Stattdessen gibt es zum Beispiel auch Video-Konferenzen und einen Business-Chat. Die einzelnen Google-Dienste stehen über ein Dashboard zur Verfügung, dafür muss lediglich die Startseite von Google aufgerufen werden.

Box: Der Hersteller verspricht, dass sich alle Inhalte von jedem Standort aus steuern lassen. Das beinhaltet natürlich auch mobile Geräte wie das Smartphone. Als Fundament dient auch hier die Cloud, besonders hervorgehoben wird die Sicherheit.

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