Wie Mülltrennung im Büro klappt

Nicht nur im privaten Rahmen ist die richtige Mülltrennung ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Umweltbewusstsein. Gerade im Büro fällt alltäglich sehr viel Abfall an. Wird dieser korrekt entsorgt, profitiert die Umwelt nachhaltig und endliche Ressourcen werden geschont. Und die Ökobilanz zu verbessern, ist gar nicht so kompliziert, wie manch einer glaubt.

Die Farben der einzelnen Tonnen erklärt

Der Mülleimer Büro ist leicht zu verstehen, geht es jedoch um die Tonnen außerhalb des Büros, wird es direkt komplizierter. Zum einen gibt es die sogenannte braune Tonne. In diese kommen die Bioabfälle hinein. Konkret geht es hier etwa um Bananenschalen oder Teebeutel und der gleichen. Kurz: Alles, was zu Hause auf den Komposthaufen gehören würde, kommt im Büro in die braune Tonne.

Die blaue Tonne ist dazu da, dass Pappe, Papier und Karton ordnungsgemäß entsorgt werden können. Gerade von dieser Art Abfall fällt in einem normalen Büro so einiges an.

Um die Tonnen korrekt nutzen zu können, beginnt die richtige Mülltrennung natürlich schon viel früher. Bereits in den Büroräumen sollten die verschiedenen Abfälle getrennt werden. Dazu gehört auch, dass Glas in den Container für Altglas gebracht wird und defekte Elektronik sowie Möbel und Co. dem Sperrmüll überlassen werden.

In den meisten Bundesländern gibt es darüber hinaus noch ein schwarze oder eine graue Tonne. Hier kommt alles andere hinein. Grundsatz: Alles, was nicht zum Biomüll gehört und keine Pappe, Plastik oder Papier ist, darf hierher.

Die richtigen Voraussetzungen in den Büros

Wenn ein Arbeitgeber möchte, dass die Angestellten im Büro den Müll korrekt trennt, muss er die perfekten Voraussetzungen dafür schaffen. In den Büroräumen sollte es mindestens drei verschiedene Mülleimer geben. Diese sollten großzügig verteilt werden. Müssen die Mitarbeiter erst lange Wege zurücklegen, sind sie eventuell zu bequem, um von einem Ende des Flurs zum andere zu laufen – und das alles extra, um eine Bananenschale zu entsorgen.

Ebenfalls eine gute Lösung: Von Anfang an Müll einsparen. Viele Verpackungen aus Plastik sind vollkommen sinnlos. Werden zum Beispiel Briefumschläge ganz ohne Plastikverpackung erworben, muss diese gar nicht erst entsorgt werden. Auch wiederaufladbare Batterien bzw. Akkus sind eine tolle Alternativen zu Batterien, die nach der Benutzung entsorgt werden müssen. Bei der Wahl des Papiers gibt es ebenfalls einiges zu beachten. Recyceltes Papier ist klar das Mittel der Wahl. Hier wird nicht nur Energie gespart, sondern auch das Wasser nachhaltig geschont.

Mülltrennung ganz einfach umsetzen

Wer es den Mitarbeitern so einfach wie möglich macht, der erhöht die Chance ganz ungemein, dass diese sich an die Regeln der Mülltrennung halten. Das klappt zum Beispiel, indem direkt in den Büros, in der Küche und auf den Toiletten ein gut durchdachtes System zur Mülltrennung vorhanden ist. Es bietet sich an, dass die einzelnen Mülleimer die gleiche Farbe haben wie die Tonnen außerhalb des Büros. Die meisten Angestellten sind die Zuordnungen der Farben zu den einzelnen Müllarten von zu Hause gewohnt und halten sich dann eher daran.

Es ergibt auch Sinn, dass die korrekte Mülltrennung einmal während eines kurzen firmeninternen Termins besprochen wird. Ein gedrucktes Handout sorgt dafür, dass die Mitarbeiter sich während des Alltags gleich belesen können, falls sie einmal wichtige Details vergessen. Es kann auch helfen, wenn die Anweisungen zur korrekten Mülltrennung direkt in der Nähe der Mülleimer aufgehängt werden. Dieser Reminder hilft dabei, den Müll korrekt einzusortieren. Wer seine Mitarbeiter aktiv zur Mülltrennung ermutigt, der wird hierbei Erfolg haben.

 

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