Datenvolumen sparen – was kann man tun?

Quelle: pixabay.com

Quelle: pixabay.com

Die aktuellen Handyverträge beinhalten grundsätzlich ein begrenztes Datenvolumen. Sobald dieses Datenvolumen aufgebraucht ist, wird die mobile Internetverbindung erheblich gedrosselt und der Nutzer des Smartphones befindet sich in Bezug auf die Internetgeschwindigkeit plötzlich wieder im ISDN-Zeitalter.

Doch kann man unter Android alleine mit Bordmitteln bereits sehr gut kontrollieren, wie es um das aktuelle Datenvolumen steht. Zudem gibt es einige einfache Tricks, wie der Smartphonenutzer gezielt Datenvolumen einsparen kann, um auch am Ende des Monats noch mit einer erträglichen Geschwindigkeit surfen zu können.

Das Datenvolumen im Auge behalten

Zwar finden sich im Playstore gute Apps für die Kontrolle des Datenvolumens, wie beispielsweise 3G Watchdog, doch auch die Bordmittel von Android können sich als sehr hilfreich erweisen. In den Einstellungen von Android findet sich eine Option mit der Bezeichnung „Datenvolumen“.

Hier kann der Nutzer einen eigenen Zyklus eintragen und jederzeit einsehen, wie es um sein Datenvolumen steht. Auch eine automatisierte Warnmeldung kann hier aktiviert werden. Steht dem Nutzer beispielsweise ein monatliches Volumen von 1 GB zur Verfügung, so ist er gut beraten, sich bei einem Verbrauch von 800 MB automatisch warnen zu lassen.

Ist ein Großteil des Gesamtvolumens verbraucht, so sollte der Smartphonenutzer sein Surfverhalten entsprechend anpassen. Wieder einmal greift hier der altbewährte Spruch: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Wie kann man Datenvolumen einsparen?

Die zweifelsohne größten Datenvolumenfresser stellen die verschiedenen Streamingdienste dar. Film- und Musikstreams sollten daher nicht all zu oft genutzt werden. Zudem ist es natürlich förderlich, auch keine all zu großen Dateien aus dem Netz zu laden und nicht all zu oft zu skypen.

Wenn skypen, dann bitte ohne Video, denn die Videotelefonie verbraucht eine erhebliche Menge des Datenvolumens. Auch das ständige Navigieren mit Google Maps frisst große Mengen an Daten. Daher ist es ratsam, die Kartenausschnitte für die offlinenutzung über ein WLAN auf dem Handy zu speichern oder aber auf eine Navigationsapp umzusteigen, welche generell lokal gespeicherte Kartendaten verwendet.

Datenvolumen sparen – was kann man tun?
4.4 (88%) 5 Artikel bewerten

Das könnte dich auch interessieren...

1 Reaktion

  1. Chevy sagt:

    Wirklich ein toller Beitrag. Ich betreibe einen kleinen Technik und Gadget Blog „http://www.ch-technik.com“ würde mich über ein kleinen Besuch freuen. Es gibt News über Technik und Gadgets, sowie einige Tests. Freue mich über einen Besuch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.