Wird Spam zu einem immer größeren Problem?

Mit Spam wird das überfluten von Chats und E-Mail Postfächern mit nutzlosen oder uninteressanten, vom Anwender nicht gewünschten Nachrichten, bezeichnet.

Im Jahr werden ca. 60 Billionen Spammails verschickt. Alleine den USA entstehen dadurch im jahr 20 Mrd USD an zusätzlichen Kosten.  Nach Schätzungen (Quelle: Wikipedia) bestehen 89-92% des E-Mailverkehrs mittlerweile aus Spam. Die Anbieter von E-Mail-Diensten haben immer mehr damit zu kämpfen, ihre Spam und Virenfilter zu verbessern, um ihren Kunden eine möglichst große Anzahl an unerwünschten Mails vor dem Erhalt wegzufiltern.

Bei den Spammails unterscheidet man zwischen Mails mit Virenanhang oder mit einem Link zu Seiten, die Sicherheitslücken im Betriebssystem des Anweders ausnutzen und zwischen kommerziellen Mails, die darauf abzielen, den Anweder zum Ausgeben von Geld zu bewegen. Zwischenzeitlich gab es auch Spammails mit Aktienempfehlungen. Diese meist am Aktienmarkt schwachen Aktien wurden durch den Versand vom Spammails und das daraus resultierende Interesse anderer Anleger manipuliert. Weitere Anleger haben ihr Geld in das Unternehmen investiert und der Versender der Spammail profitierte von den steigenden Kursen.

Man sollte genau prüfen, wer der Absender einer empfangen Mail ist. Vertrauen Sie nicht jeder Mail und öffnen Sie nicht jeden Anhang einer Mail. Kennen Sie den Absender nicht und die Mail scheint Ihnen nicht wichtig, dann löschen Sie diese lieber. Vertrauen Sie nur bekannten Absendern von E-Mails.

Wird Spam zu einem immer größeren Problem?
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3 Antworten

  1. Max Weber sagt:

    Ich frage mich manchmal wirklich, was die Betreiber von diesen Spam-Mails damit erreichen wollen! Gibt es wirklicjh jemanden, der die angepriesenen Pillen und das ganze Zeugs dann kauft?!

    Was auch ganz witzig war: Auf meinem Blog kam letztens auch wieder ein Spam Kommentar an mit dem Inhalt: „Was ist das für ein Sidebar-Widget auf der rechten Seite, dass möchte ich auch haben!“ – Dumm nur, dass ich rechts gar keine Sidebar habe – sondern links.

    Und verlinkt war dieser ganze Dummfug mit seinem Schuhshop. Höchst zweifelhafte Marketingstrategie!

  2. Klaus sagt:

    Hallo Max,
    leider ist es so, dass es immer einige Empfänger gibt, die auf diese Spammails hereinfallen. Daher wird die Mail meist an mehrere Millionen Empfänger versandt. Der Versand macht meist keinen großen Aufwand, weshalb es bereits reicht, wenn ein Bruchteil der Empfänger auf die Spammails reagiert.

    Viele Grüße,
    Klaus

  1. 11. Februar 2012

    […] tolle Übersicht, über den angebotenen Speicher, die maximale Größe von Anhängen, mögliche Spamfilter, sowie der Verfügbarkeit von POP3, SMTP, IMAP oder Active Sync. Einige der Daten sind in dem […]

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