Kostenlose E-Mailkonten im Internet

Die eigene E-Mail Adresse

Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Eine eigene E-Mail Adresse ist im Zeitalter des Internets nicht mehr weg zu denken. Zur Kommunikation und zur Informationsbeschaffung brauchen wir ständig unsere E-Mail Adresse. Doch wie kommen wir eigentlich an unsere eigene E-Mail Adresse? Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter für kostenlose E-Mail Adressen. Neben dem E-Mail Postfach gibt es meist auch einen mobilen Zugang und weitere Gratis-Extras, wie SMS-Versand oder Online-Festplatte.

Unterschiede gibt es viele bei den zahlreichen Anbietern. Ein kostenloser E-Mail Anbieter bietet uns unbegrenzten Speicherplatz, der Nächste bietet uns eine zusätzliche Online-Festplatte und wieder ein Anderer Anbieter überzeugt durch den zusätzlichen Sms-Versand. Wichtig ist uns in erster Linie eigentlich das kostenlose Verschicken und Empfangen von Nachrichten. Wir wollen schließlich für Freunde per Mail erreichbar sein. Die wichtigsten Kriterien sind dann noch der verfügbare Speicherplatz und eventuell die Maximalgröße unseres Anhangs. Schließlich wollen wir auch ein paar Bilder verschicken können, ohne hierbei Probleme zu bekommen.

POP3 und IMAP

Haben wir nun einen Anbieter gefunden, bei dem der Speicherplatz ausreicht und bei dem die Maximalgröße für Anhänge für unsere Bilder reicht, dann finde ich es noch ganz wichtig, dass wir die Mails per „POP3“ oder „IMAP“ abrufen können. Dann haben wir nämlich auch die Möglichkeit, unsere E-Mails in Outlook oder Thunderbird abzurufen. Dann müssen wir uns nicht immer auf der Webseite des Anbieters einloggen, um unsere E-Mails zu lesen.

Nutzung für Mobilgeräte

Für mich ein weiterer, wichtiger Punkt, ist die Nutzung auf Mobilgeräten. Mittlerweile möchte man seine Mails auch unterwegs lesen können. Alle Anbieter bieten hierzu eine mobile Webseite an, auf der wir unsere Mails lesen können. Bei freenet, Gmx und Yahoo gibt es zudem noch eine App, die man auf den mobilen Geräten installieren kann. Damit wird das E-Mail lesen dann noch etwas bequemer.

Ein tolles Feature gibt es bei freenet, Hotmail und Yahoo, die den Abruf der Mails auch per IMAP oder Active Sync anbieten. So haben wir unsere Mails immer Synchron auf dem Smartphone. Mit Active Sync lassen sich dann auch die Kontakte und Termine synchronisieren.

Zusammenfassung

Im Internet habe ich einen tollen Vergleich von E-Mail Anbietern gefunden. Dort gibt es eine tolle Übersicht, über den angebotenen Speicher, die maximale Größe von Anhängen, mögliche Spamfilter, sowie der Verfügbarkeit von POP3, SMTP, IMAP oder Active Sync. Einige der Daten sind in dem Bericht von Ende 2011 leider nicht mehr ganz korrekt, aber im Allgemeinen stellt es einen guten Vergleich dar, um sich für den richtigen Anbieter zu entscheiden.

Nachtrag vom Januar 2014:

Ich bin noch auf eine weitere interessante Webseite zum Thema Freemail Anbieter aufmerksam gemacht worden. Auf dieser Webseite findet ihr auch zahlreiche Informationen rund um das Thema E-Mail: www.emailtester.de

 

Kostenlose E-Mailkonten im Internet
4.09 (81.74%) 23 Artikel bewerten

Das könnte dich auch interessieren...

11 Antworten

  1. Fabian sagt:

    Für welchen E-Mail-Anbieter hast du persönlich dich denn entschieden?

  2. Klaus sagt:

    Hallo Fabian,
    ich nutze privat Gmx und freenet. Bin damit eigentlich sehr zufrieden. Und wie sieht es bei dir aus?

  3. Fabian sagt:

    Ich bin zufriedener Nutzer von Google Mail aufgrund des hohen Speicherplatzes und der weitgehenden Werbefreiheit. Zudem hat man die Möglichkeit Filter zu erstellen, um Mails automatisch mit Labels zu versehen (bzw. in „Ordner“ sortieren) :-)

  4. Maximus sagt:

    Free-Mail Anbieter gibt es mittlerweile ja wirklich im Überfluss. Wer die Wahl hat, hat die Qual … ;)
    Aber leider geht der Trend bei großen Service Anbietern im Netz (Google, Apple, etc.) heute leider auch dahin, dass sie User zum Gebrauch des eigenen Mail-Dienstes „zwingen“. Neulich habe ich mich bei GoogleMail anmelden müssen, weil ich mir ein YouTube Konto erstellt habe – nach einer bereits vorhandenen eMail-Adresse (ersatzweise) für das Konto wurde ich gar nicht erst gefragt.

    Oder Apple wollte mir mit seinem „neuen“ iCloud Service auch gleich eine neu @me Adresse aufzwingen …

    So sehe ich insbesondere darin eine Problem, dass man vor zunehmend mehr eMail-Adressen und Dezentralisierung des eMail-Verkehrs den Überblick verliert …

  5. Klaus sagt:

    Der Trend geht tatsächlich immer mehr dahin, dass man mehrere Mailadressen hat. Durch Google und Apple bekommt man neue Mailadressen aufgezwängt und die alten, privat genutzten Mailadressen sollen immer mehr in den Hintergrund rutschen.

  1. 19. Februar 2012

    […] angepasste Version zur Verfügung. Ein interessanter Artikel zu anderen Freemail-Anbietern ist auf netz-blog.de zu […]

  2. 18. März 2012

    […] sind wir eigentlich vom Internet? Mittlerweile schreibe ich keine Briefe mehr, sondern ich nutze E-Mails. Mittlerweile telefoniere ich nicht mehr mit meinem Haustelefon, sondern ich nutze Skype. Ich […]

  3. 12. Januar 2013

    […] kurzem habe ich einige Kleinanzeigen aufgegeben und schon nach kurzer Zeit hatte ich die ersten E-Mails von interessierten Käufern in meinem Postfach. Einen Tag später war ich meine überflüssigen […]

  4. 28. Januar 2013

    […] 98 als eines der meistgenutztesten E-Mail-Programme etabliert und vor allem, wenn der PC-Nutzer mehrere E-Mail-Accounts verwalten möchte, stellt dieses kostenlose Programm vom Softwaregiganten Microsoft eine sehr gute […]

  5. 15. Juli 2013

    […] mit einfachsten Mitteln den Datenverkehr mitschneiden und kommen so wohlmöglich an meine Zugangsdaten für mein E-Mail Postfach, Facebook oder andere […]

  6. 2. Dezember 2013

    […] Wahrheit: Faxgeräte werden immer weiter vom Internet zurückgedrängt. Anstatt ein Fax wird nun die E-Mail verschickt oder Belege eingescannt und als Anhang mitgeschickt. Während Faxgeräte kaum mehr in privaten […]

Schreibe einen Kommentar