Steuerbetrug oder nur ein Fehler?

Aktuell sind ja mal wieder Steuerbetrug und der Kauf von Steuerdaten im Gespräch. Besonder der Fall Uli Hoeneß scheint gerade jeden zu interessieren. Dies liegt an dem geplatzten Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland, wonach es wieder zu zahlreichen Selbstanzeigen kam, auch in Verbindung mit dem Steuerdatenkauf von Rheinland-Pfalz.

Was ist Steuerhinterziehung?
In diesen Fällen geht es um bewusste Steuerhinterziehung, also wo bewusst an der Buchhaltung gespielt wurde, um eine niedrigere Steuerlast zu empfangen; meist indem Gelder nach Luxemburg, die Schweiz etc. geschafft wurden. Doch tatsächlich ist jede Form der Steuerhinterziehung, also wo durch das Erzeugen nicht korrekter Einkommensverhältnisse weniger Steuern bezahlt wird, höchst strafbar. Selbst Eigentümer und Manager von Kapitalgesellschaften (also haftungsbeschränkten Unternehmen) können noch über die Haftung hinweg für offene Steuern und Abgaben (wie Umsatzsteuer oder Sozialabgaben) belangt werden.

Kann ich Fehler machen?
Aus diesem Grund sollte man immer eine astreine Buchhaltung führen, da Fehler hier auch bestraft werden können. Denn auch wenn der Vorsatz bei der Höhe der Strafe eventuell eine Rolle spielt, bleibt der Tatbestand der Steuerhinterziehung bestehen. Dabei gibt es zwei Arten von Fehlern. Entweder die Buchhaltung weist zu viel Gewinn aus, oder zu wenig. Bei zu viel Gewinn, ist die Steuerlast zu hoch. Man zahlt also mehr Steuern. Dies ist schlechtes Management, hat aber keine weiteres Folgen (für das Unternehmen, allerdings eventuell doch für den Buchhalter). Ein zu geringer Gewinn würde aber zu einer zu geringen ausgewiesenen Steuerschuld führen, was wiederum zu Problemen mit dem Finanzamt führen kann.

Wie kann ich die Fehler vermeiden?
Um dies zu vermeiden, und auch sonst volle Kenntnis über das Unternehmen zu haben, braucht es dementsprechend eine gute Buchhaltungssoftware. Weitere Vorteile haben wir ja bereits im Februar einmal angesprochen. Je nach Verwendungszweck findet man wirklich unterschiedlichste Angebote. Hat man zum Beispiel bereits Buchhaltungskenntisse oder kann sie sich aneignen oder betreibt ein Online-Geschäft bietet sich die Buchhaltungssoftware E-Conomic an.

Was ist an Buchhaltungssoftware zu beachten?
Ich habe aus eigener Erfahrung gelernt, dass es gar nicht so einfach ist mit Buchhaltungsprogrammen umzugehen. Nach vielen mühsamen Stunden habe ich also oft dann doch nach Excel gegriffen und die T-Konten per Hand eingetragen. Dies hat bedeutet, dass ich sämtliche Buchungen für das Jahr ein weiteres Mal eingeben musste. Die Krux dabei: Wenn ich mich vertan hatte, kam es auch vor, dass ich dies noch einmal wiederholen musste. Ein gutes Programm, mit dem man vor allem selber sehr gut zurecht kommt, ist von extremer Wichtigkeit; nicht nur um die Fehlerquote zu senken, sondern auch sich selber viel Zeit und Ärger zu sparen. Ich empfehle demnach ein Programm erst einmal anzutesten, bevor man sich dafür entscheidet. Dafür reicht schon das Programm einen Testmonat zu nutzen und danach den Abschluss für den Monat zu machen. Dann kann man mit seiner traditionellen Weise,ob das ein anderes Programm ist, oder Zettel und Bleistift, das Ergebnis überprüfen und vergleichen. So erhält man auf jeden Fall ein zuverlässiges Resultat.

 

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