Gastartikel – Sparen mit energieeffizienten Geschirrspülern

Quelle: pixabay.com

Quelle: pixabay.com

Wer in der Führung seines Haushalts mehr sparen und gleichzeitig der Umwelt seinen grünen Stempel aufdrücken möchte, sollte über den Austausch alter Haushaltsgeräte zugunsten energiesparender Modelle nachdenken.

Lohnenswert ist eine Neuanschaffung vor allem bei reparaturbedürftigen Altgeräten.

Ein Geschirrspüler der Klasse A+++ beispielsweise, verbraucht im Vergleich zu einem Geschirrspüler der Klasse A bis zu 30% weniger Strom. Gleichzeitig wird der Wasserverbrauch erheblich reduziert. Zur Veranschaulichung: Ein neuer Geschirrspüler der Klasse A+++ spart im Vergleich zu einem 12-jährigen Altgerät mehr als 35 Euro Strom- und Wasserkosten im Jahr. Damit hätten Sie in der Nutzungszeit bereits für ein neues Gerät gespart.

Tipps bei der Anschaffung eines neuen Geschirrspülers

Bei Haushaltsgeräten spielt die Energieeffizienzklasse eine wichtige Rolle. Bei Geschirrspülern werden mittlerweile nur die Klassen A+++ bis A vergeben. Energieeffizienzklasse A hört sich im ersten Augenblick gut an, ist es aber nicht: Geschirrspüler der Klasse A markieren die schlechteste, derzeit im Handel angebotene Umweltklasse.

Wie bei vielen anderen Haushaltsgeräten sollte man auch bei der Anschaffung einer neuen Spülmaschine auf die Größe achten und sich dabei nach der Anzahl der Personen im Haushalt richten. Für Single- oder Zweipersonenhaushalte eignen sich Geräte mit einer Breite von 45 cm. Für größere Haushalte haben sich Geräte mit 60 cm Breite bewährt.

Wird das Wasser über eine Solaranlage oder eine effiziente Zentralheizung erwärmt, sollte der Geschirrspüler direkt an den Warmwasseranschluss angeschlossen werden. Somit muss das Gerät keine Energie zum Wärmen des Wassers aufwenden. Die Montage an den richtigen Anschluss ist demnach essentiell für Sparfüchse.

Eine integrierte Wärmepumpe kann den Verbrauch von elektrischer Energie reduzieren. Diese sind in Geschirrspülmaschinen ab dem Jahr 2014 verbaut. Der elektrische Jahresenergiebedarf eines Geschirrspülers mit Wärmepumpe liegt ca. 30% unter dem des effizientesten Geschirrspülers ohne Wärmepumpe. Durchschnittliche Geschirrspüler ohne Wärmepumpe haben einen etwa doppelt so hohen Jahresenergieverbrauch wie Geschirrspüler mit Wärmepumpe.

Zeolith ist ein natürliches Mineral, das den Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert. Es wandelt die Feuchtigkeit während der Trocknungsphase in trockene, heiße Luft um und unterstützt somit den Trocknungsprozess. Der Verbau von Zeolith-Technik bringt somit eine zusätzliche Energieersparnis von rund 10% ein.

Tipps zur Nutzung von Geschirrspülern

Quelle: pixabay.com

Quelle: pixabay.com

Mit einer Spülmaschine wäscht ein Haushalt sparsamer als von Hand. Beim Handspülen wird ca. 25% mehr Strom und viermal mal soviel Wasser benötigt. Um Zeit, Strom, Wasser und Geld zu sparen, reicht es, das Geschirr von größeren Essensrückständen zu befreien und im Geschirrspüler zu platzieren. Ein Vorspülen ist nicht zwingend notwendig.

Der Geschirrspüler sollte erst eingeschaltet werden, wenn er voll beladen ist. Einige Geräte verfügen über eine „Halbe Beladung“ Taste. Diese spart meist aber nur bis zu 20% Wasser und Strom. Daher sollte man die Spülmaschine nur voll beladen anschalten.

Je nach Spülprogramm wird unterschiedlich viel Wasser und Strom verbraucht. Je höher die Spültemperatur ist, desto mehr Strom wird verbraucht. Die richtige Programmwahl macht den Unterschied: Empfehlenswert ist das Spülen bei Temperaturen zwischen 50-55 65 Grad Spülunght. Empfehlenswert ist das Spülen bei Temperaturen zwischen 50-55eratur ist°C. Bei leichten Verschmutzungen kann man die Sparprogramme nutzen und somit bis zu 20% extra sparen. Ein Spülen mit hohen Temperaturen ab 65°C verbraucht mehr Strom, sollte jedoch einmal im Monat durchgeführt werden, um das Gerät vor Fettablagerungen zu schützen. Aber Achtung bei Fläschchen für Babys. Hier sollte ruhig mit etwas höherer Temperatur gespült werden. Die meisten Keime und Bakterien werden erst bei über 50 Grad abgetötet.

Einige Geschirrspüler verfügen über innovative Funktionen wie PowerClean+ und PowerDry. Durch die PowerClean Funktion werden Verschmutzungen mittels Hochdruckdüsen gelöst. Je nach Verschmutzungsgrad wird der Wasserverbrauch individuell angepasst. Die Funktion PowerDry sorgt für ein schnelles Einräumen des Geschirrs, da das Geschirr nicht noch einmal von Hand nachgetrocknet werden muss. Das PowerDry Ventilationssystem saugt nach dem Klarspülen die Feuchtigkeit im Innenraum ab und kondensiert – Nachtrocknen entfällt.

Einige neuartige Geschirrspüler sind besonders sparsam und verbrauchen durch Filtration nur 6 Liter Wasser während eines Spülvorgangs. Bei diesen Geräten wird das Wasser aus dem vorherigen Spülgang gefiltert, in einem Tank gespeichert und als Vorspülung im nächsten Spülvorgang wieder verwendet. Durchschnittliche Geschirrspüler ohne Wassertank verbrauchen etwa doppelt so viel Wasser.

Brauche ich denn nun einen neuen Geschirrspüler?

Wenn Ihr mehr als 10 Jahre altes Gerät eine schlechtere Energieeffizienzklasse als A hat, ein klares Ja. Wenn Sie durch innovative Neuerungen mehr sparen wollen, Ja. Denn energieeffiziente Geschirrspüler sparen nicht nur Strom und Wasser, sie sind auch leistungsfähiger als alte Geräte. Ein Umrüsten lohnt sich somit auf kurze und auf lange Sicht.

Verantwortlich für diesen Gastbeitrag ist die teures-billiger GmbH, der Online Shop für Elektrogroß- und Kleingeräte.

Das könnte dich auch interessieren …

Eine Antwort

  1. Bruno sagt:

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass oft Geräte der zweitschlechtesten Energieklasse effektiv günstiger sind. Die Kaufpreisersparnis ist oft größer als der Mehrverbrauch auf die Gerätelebensdauer hochgerechnet.