Mit der eigenen Webseite Geld verdienen – Vergütungsmodelle

Vor einiger Zeit gab es bereits einen Artikel über das Thema Geld verdienen. Der Artikel handelte vom Werbeanbieter Sponsorads. Der Artikel war sehr kurz und behandelte bloß grobe Eckdaten vom Werbeanbieter.

Doch wie genau funktioniert das mit dem Geld verdienen durch Werbung?

Zuerst einmal brauchen wir natürlich eine Webseite. Es muss allerdings nicht zwingend eine Webseite sein. Wir können die Werbung auch in unserem Blog oder in unserem Forum einbauen.

Nun stoßen wir direkt auf eine ganze Reihe von Fragen …
Welches Format wähle ich für die Werbeflächen aus?
Welchen Werbepartner wähle ich?
Welche Vergütungsmodelle gibt es und worin besteht der Unterschied?

Fangen wir vielleicht mit den Vergütungsmodellen an. Eine Vergütungsmethode ist CPC (Cost-Per-Click). Wir erhalten für jeden erfolgten Klick auf die Werbefläche eine Vergütung. Diese Vergütung variiert bei den unterschiedlichen Werbeanbietern und kann zwischen 0,05€ und 2,00€ pro Klick liegen.
Werbepartner, die eine Vergütung per CPC anbieten:
Google Adsense (Banner)
SponsorAds (Banner und Layer)
AdScale (Banner und Video)
ad2games (speziell für Spieleseiten)

Neben der Vergütung von einzelnen Klicks, gibt es auch noch die Vergütungsform TKP (Tausender Kontakt Preis). Die dort angegebene Vergütung bezieht sich auf 1.000 Einblendungen der Werbefläche. Auf englischsprachigen Webseiten unter CPM (Cost per mille) zu finden. Eine Vergütung erfolgt für jede Einblendung. Dies bezieht sich auf Werbebanner, ist aber auch für sogenannte Layer-Werbeformen möglich.
Einige Werbeanbieter, die eine Vergütung nach TKP anbieten:
SponsorAds (Banner und Layer)
AdScale (Banner und Video)
BinLayer (Banner und Layer)
Yieldads (Banner)

Eine weitere Vergütungsmethode ist CPA (Cost-Per-Action). Hier wird für eine ausgeführte Aktion bezahlt. Ein Begriff in diesem Bereich ist das Affiliate-Marketing, welches wir in einem weiteren Artikel behandeln werden.
In der Regel werden Werbebanner auf der eigenen Webseite eingebunden und wir erhalten bei einer ausgeführten Aktion unserer Seitenbesucher eine Vergütung. Dies kann z.B. durch einen Kauf in einem Onlineshop oder durch eine Anmeldung bei einem Newsletter sein.
Unterschieden wird hier zwischen:
Payer per Lead
Wir erhalten eine Vergütung, wenn unser Seitenbesucher auf das Werbemittel klickt und sich anschließend bei dem Partner anmeldet.
Pay per Sale
Wir erhalten eine Vergütung, wenn der Seitenbesucher nach dem Klick auf die Werbung auf der Webseite einkauft (meist Onlineshops).

Bekannte Anbieter sind hier z.B.:
Affilinet
Zanox
Belboon
Superclix
Adcell

Fazit:
Welches Vergütungsmodell für die eigene Webseite am interessantesten ist, findet man meist durch eigenes Testing heraus. In der Regel eignet sich CPC vergütete Werbung mehr für Webseiten mit viel Text (z.B. Blogs). Das Vergütungsmodell TKP rechnet sich eher für Seiten mit weniger Inhalt (z.B. Bildhoster, Spieleseiten). CPA-Werbung lohnt sich meistens für Zielgruppen-spezifische Seiten. Haben wir eine bestimmte Zielgruppe, können wir auch gezielt für diese Werbung einbauen um auf interessante Onlineshops aufmerksam zu machen.

Beim Format der Werbeflächen sollte man einfach darauf achten, den Besucher in der Benutzung der Webseite nicht einzuschränken. Sicherlich wollen wir unsere Seite refinanzieren. Die Seite muss aber nicht komplett mit Werbebannern zugepflastert sein. Dies schreckt den Besucher eher ab, anstatt ihn auf der Seite zu halten. Wiederkehrende Besucher sind ein Mehrwert und sollten nicht ausser Acht gelassen werden.

Für Blogs gibt es noch die interessante Alternative, Artikel zu veröffentlichen und dafür Geld zu erhalten. Links verkaufen ist auch eine Möglichkeit, um mit einem Blog ein paar Euros im Monat dazu zu verdienen.

Einen interessanten Erfahrungsbericht habe ich im Anfänger-Tutorials-Blog von Dustin gefunden. Er schreibt dort über seine Erfahrung mit Yieldads und CPMStar als Werbeanbieter für seine Seiten.

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11 Antworten

  1. Manuel sagt:

    Es ist schon gar nicht so einfach, sich durch die ganzen Begriffe durch zu finden. Es gibt ja schon einige Möglichkeiten, Geld mit der eigenen Webseite zu verdienen. Ich werde mir die Werbepartner mal anschauen. Einige kannte ich noch garnicht.
    Vielen Dank

  2. Frank sagt:

    Wirklich guter Beitrag zum Thema Geld verdienen. Durch die ganzen Begriffe muss man sich erstmal durcharbeiten bis man sie versteht.

  3. Tristan sagt:

    Hallo,

    Ihr Blog ist wirklich sehr Interessant und Hilfreich.
    Weiter so und viel Erfolg

    MfG Tristan

  4. Hermann sagt:

    Es ist natürlich schon irgendwo auch eine Kunst, das Geld verdienen im Internet.

    Den leider wie es nun mal ist, sind die meisten die mit Geld verdienen im Internet anfangen, haben leider überhaupt keine Vorstellung davon, was Sie genau machen wollen. Oder was deren Haupteinnahmequelle werden soll. Am schlimmsten ist es Menschen zu beoabachten die ein Zielloses marketing betreiben. Gemeint ist damit das Seiten ohne irgendwelche ziele erstellt werde. Wie oft sieht man eine Homepage die überfüllt mit lauter Werbung und Info ist, jedoch den Besucher nicht zum handeln bringt. Eine Themenspezifiesche Webseite kann man mit Affiliateprodukten ausstatten und sich langsam an die größerern Einnahmen heran tasten. Wichtig ist dabei auch das man immer wieder neue ideen beim Vermarkten ausprobiert.
    Das Affiliatemarketing ist einer der schönsten Einanahmewegen die ich persönlich kenne. Das schönnste daran ist das man selbst nur mit dem Marketing bereich beschäftigen sollte. den Rest übernimmt der Anbieter.

    Außerdem möchte ich noch ergänzend zum Artikel noch paar Tipps bzw. infos auf dem Weg geben.
    Zunächst sollte man wissen worauf man sich einlässt wenn man im Internet Geld verdienen will.
    Zusätzlich sollte man die schlimmaten Fehler vermeiden die ich ebenfalls kurz auflisten möchte:

    Die größten fehler beim Geld verdienen sind

    -Irglauben
    -kein konkretes ziel
    -Keine verkaufsstarke Homepage(besucher sind verwirrt und gelangweilt)
    -Produktverliebte Marketer(wenn Sie ein Produkt lieben heisst es nicht das der Markt auch nach diesen Produkt schreit)
    – Unrentable Produkte / Märkte
    – Nische mit zu großer konkurrenz
    – Sinnlose Marketing Strategieen
    – fehlende qualifizierte Besucher die einem die Produkte aus den Händen reißen
    – Besucherzahl / Traffik
    – SEO Optimierung

    Dies ist nur ein Bruchteil dessen worauf es ankommt um seine Zielen näher zu kommen.

    Es sind noch weitere viele Faktoren die dann über den Erfolg entscheiden wichtig ist auch das man konzequent weiiter Arbeitet vor allem mit einer eigener Strategie.

    durchhaltevermögen ist auch von Vorteil.

    Allen weiterhin viel Erfolg

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